Teilprojekte und Querschnittsprojekte

Das Projekt KogniHome ist in drei Teilprojekte und drei Querschnittsprojekte gegliedert. Die Teilprojekte sind: die digitale Küche, der Eingangsbereich und der persönliche Trainer. Die Querschnittsprojekte befassen sich mit ethischen, rechtlichen, sicherheitstechnischen und sozialen Fragen (ELSI), mit virtuellen Dialogassistenten sowie mit der Vernetzung der Technologien.

In diesem Teilprojekt werden Technologien entwickelt, die das Lebensfeld Küche und Kochen sowohl digitalisieren als auch ergonomischer machen. Die Arbeitsplatte stellt sich auf die Größe des Küchennutzers ein und die Tür und der Inhalt des Oberschranks fährt herunter. Somit wird sowohl ein erhöhter Komfort, als auch ein besserer Zugriff auf die verstauten Utensilien garantiert. Das Stichwort hier ist „Lifetime Functionality“. Weiterhin wird ein Rezeptspurhalteassistent entwickelt, der dem Koch dabei hilft, die einzelnen Rezeptschritte korrekt umzusetzen. Die digitale Küche kann per Sprachsteuerung bedient werden und die einzelnen Schritte vorlesen. Darüber hinaus soll die Küche mit dem persönlichen Trainer kommunizieren und Rezeptvorschläge individuell zusammenstellen. Mehr über diese Technik erfahren Sie unter dem Punkt "Technologie - Digitale Küche".

In diesem Teilprojekt werden assistive Technologien entwickelt, die Dienstleistungen im Eingangsbereich einer Wohnung bieten. Eine intelligente Tür erkennt die einzelnen Familienmitglieder, kann auf Wetterveränderungen hinweisen, erinnert an die Mitnahme des Haustürschlüssels und besitzt einen eingebauten Klemmschutz. Der mitdenkende Garderobenspiegel kann auf Termine hinweisen oder mit der verbundenen Ankleide die passenden Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires bereitstellen. Die intelligente Ankleide trocknet eingelagerte Kleidung und Schuhe. Ein wichtiges Augenmerk liegt beim Eingangsbereich auf der Vernetzung mit anderen Systemen innerhalb der Wohnung. Mehr über die einzelnen Komponenten erfahren Sie unter dem Punkt "Technologie - Eingangsbereich".

In diesem Teilprojekt entwickeln die Partner ein intelligentes Sitzmöbel, das den Bewohner in seiner Gesundheit unterstützt. Es ist mit einem virtuellen Avatar verknüpft, der als persönlicher Trainer dient. Der Trainer unterstützt bei der richtigen Ausführung von verschiedenen Bewegungsübungen und weist auf mögliche Körperfehlhaltungen hin. Durch unterschiedliche Komfortfunktionen und diverse Verstellmöglichkeiten, bietet der Sessel Unterstützung bei Entspannungsphasen. Mehr über den Trainer erfahren Sie unter dem Punkt "Technologie – Persönlicher Trainer".

Die in KogniHome entwickelten Technologien können Alltagsaktivitäten erleichtern, angenehmer gestalten und Beiträge leisten für die Stärkung von Autonomie, sozialer TeilhabeGesundheit oder auch Alltagskompetenzen. Ein Wohnumfeld mit mehreren miteinander verknüpften Technologien stellt aber auch ethische, rechtliche, sicherheitstechnische und soziale Fragen (ELSI). Diese werden analysiert und die Ergebnisse fließen in die weitere Entwicklung der Demonstratoren mit ein. Mehr über die einzelnen ELSI-Aspekte Recht, Soziales, Sicherheit und Ethik erfahren Sie unter dem Punkt "ELSI".

Das Querschnittsprojekt 2 arbeitet an anpassungsfähigen Dialogassistenten: Sprachdialogsysteme, visuelle Displays oder virtuelle Avatare. Die Assistenten können in einen situierten Mensch-Maschine-Dialog treten. Sie sollen an allen wichtigen Interaktionsknotenpunkten vorhanden sein wie Küche, Eingangsbereich, Wohnbereich. Die Verfahren sollen in die KogniHome-Demonstratoren integriert und evaluiert werden. Mehr über diese Technik erfahren Sie unter dem Punkt "Technologie - Virtuelle Dialogassistenten".

Nutzerwünsche entwickeln sich über die Zeit und im Laufe von Lebensphasen. Der digitale Haushalt muss mit diesen Wünschen mitwachsen können. Daher muss die Struktur und Architektur einer geeigneten Vernetzung flexibel erweiterbar, dezentral, sicher und ressourceneffizient sein. Ziel des Teilprojekts "Vernetzung" ist die Erforschung von Eigenschaften und eine Kosten-Nutzen-Abwägung innovativer Systemarchitekturkonzepte unter möglichst realistischen Annahmen über technologische und wirtschaftliche Bedingungen. Dazu wird ein Simulationsprototyp erstellt, mit dem sich repräsentative Anforderungsszenarios nachbilden, analysieren und evaluieren lassen.